Renovationsprojekt erfolgreich beendet
Mitte September 2025, konnte die umfangreiche Renovation der historischen Burgkapelle St. Verena und Mauritius auf dem Kirchlibuck erfolgreich abgeschlossen werden. Die geschichtsträchtige Kapelle, die als Wahrzeichen der Region und als kulturelles Erbe seit Jahrhunderten eine zentrale Rolle spielt, erfuhr eine umfassende Renovation. In gut 3 Monaten und einer Vorbereitungszeit von 2 Jahren, konnte das Projekt abgewickelt werden. Die Burgkapelle St. Verena und Mauritius wurde im 12. Jahrhundert erbaut und ist eng mit der Geschichte der Region und der Kirche verbunden. Sie diente nicht nur als Ort des Gebets und der Andacht, sondern spielte auch eine wichtige Rolle in der religiösen und politischen Geschichte des Mittelalters.
Ausgeführte Arbeiten aussen
Arbeiten Innenbereich
- Sanierung der Risse und Abplatzungen am Aussenputz
- Ersatz der defekten Goethegläser an den Fenstern
- Ersatz von defekten Biberschwanzziegeln
- Ertüchtigung Dachwasserabläufe, neue grössere Sickerschächte und Einbau einer Sickerleitung entlang der Kapellenwand
- Sanierung der Glockenaufhängungen und Ersatz der Glockenklöppel
- Neuer Farbanstrich der Fassade, Türen. Dachuntersicht und Dachreiter
- Ersatz des bauphysikalisch ungeeigneten Innenputzes bis auf eine Höhe von rund 2 Metern
- Lokale Sanierung der Risse und Abplatzungen
- Entfernen der Leimfarbe an der Stuckdecke im Schiff
- Wände und Decke im Schiff mit Kalkschlämme gestrichen
- Einbau einer indirekten LED Beleuchtung
- Hochaltar restauriert
Umgebung
- Sanierung des Pestkreuz
Ergebnisse der Renovierung
Die Renovation der Burgkapelle St. Verena und Mauritius auf dem Kirchlibuck war ein großer Erfolg und hat das historische Erbe der Region für kommende Generationen bewahrt. Die Kapelle erstrahlt in neuem Glanz, und ihre Kunstwerke und Architektur können nun in voller Pracht bewundert werden.
Mit der Rückkehr der letzten restaurierten Bilder des Verenazyklus, die am 24. Juni 2026 wieder an ihrem angestammten Platz angebracht wurden, konnte das umfassende Renovationsprojekt erfolgreich abgeschlossen werden.
Die Bilder des Verenazyklus entstanden zwischen 1610 und 1617 und wurden vom Zurzacher Maler Johann Melchior Waldkirch geschaffen. Im Laufe der Jahrhunderte wurden sie mehrfach sorgfältig restauriert – erstmals im Jahr 1733, später im 19. und 20. Jahrhundert, zuletzt 1994 und 2026.
Die Stiftung Kirchlibuck-Burgkapelle finanziert ihre Arbeit ausschliesslich durch Spendengelder. Damit sie auch künftig den Erhalt und die Pflege dieses wertvollen Kulturguts sicherstellen kann, ist sie weiterhin auf die Unterstützung von Spenderinnen und Spendern angewiesen. Jeder Beitrag hilft, dieses historische Erbe für kommende Generationen zu bewahren.
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